Eine wichtige Aufgabe innerhalb einer Gemeinde kommt den Messdiener*innen zu. Durch ihre Hilfe bei Eucharistiefeiern, Trauungen, Taufen, Beerdigungen, Prozessionen und anderen Gottesdienstformen übernehmen sie einen unverzichtbaren Dienst. In unserer Pfarrei sind aktuell in Legden rund 35 „kleine“ Messdiener*innen (Ministranten) und 45 „große“ Messdiener*innen (Maxistranten) und in Asbeck nochmal insgesamt rund 35 Messdiener*innen aktiv.

Messdieneraufnahme kleinerAm vierten Fastensonntag (31. März 2019) hat unsere Pfarrei neun neue Messdiener*innen in einem feierlichen Gottesdienst in die Messdienergemeinschaft aufgenommen. Jedes Jahr machen sich Erstkommunionkinder auf den Weg, um sich auf den Dienst am Altar vorzubereiten. Nach der Erstkommunion gibt es – meistens kurz vor den Sommerferien – eine Einladung zu einem ersten Kennenlerntreffen. Dort kommen dann alle Kinder zusammen, die gerne Messdiener*in werden möchten und sprechen den Verlauf der Vorbereitung ab. Es gibt monatliche Gruppenstunden, in denen ganz praktisch geübt wird. Aber auch Ausflüge und weitere Aktionen gehören dazu – schließlich soll die Vorbereitung und damit auch der Dienst Spaß machen.

Zudem gibt es weitere „Messdiener-Aktionen“. So gab es im letzten Jahr z.B. eine Zoofahrt nach Arnheim oder auch eine gemeinsame Adventsfeier. Zu den anderen Fahrten, die vom Jugendausschuss geplant und durchgeführt werden, sind natürlich alle Messdiener*innen herzlich eingeladen. Viele Messdiener*innen beteiligen sich auch an der Sternsingeraktion Anfang eines jeden Jahres.

 

In unserer Kirchengemeinde gibt es ein hohes Maß an ehrenamtlicher Tätigkeit, welches sich in den verschiedenen eigenen oder kirchennahen Vereinen, Verbänden und Institutionen in Legden und Asbeck widerspiegelt.

St. Brigida - Strohkreuz - geflochten von Binsen des Shannon Flusses

 

St. Brigida - Maria der Gaelen oder Kelten-Äbtissin und Patronin von Irland wurde im Jahre 453 in Fochard bei Dundalk geboren. Die erste Irische Klostergemeinschaft (für Frauen) wurde von ihr in Kildare gegründet. Ihr Festtag fällt auf den 1. Februar, den Tag an dem sie im Jahre 524 starb. Ihr Leib wurde in Downpatrik beigesetzt, neben den Gräbern von St. Patrick und St. Columban.
Die Überlieferung erzählt uns, dass der Ruhm von St. Brigidas unbegrenzter Nächstenliebe eine Menge armer Leute an ihre Tür zog und das machte ihren Vater sehr unwillig. Eines Tages, als die Vorräte erschöpft waren, kam er wütend heran, um die Milchkammer zu inspizieren und er hatte sich schon vorgenommen, die Brigida in die Sklaverei zu verkaufen (so wie er vorher ihre Mutter verkauft hatte). Zu seinem Erstaunen fand er an Stelle von leeren Töpfen, Butterfässer und irdene Schüsseln, die von Butter und Milch überflossen. Gott hatte ein Wunder gewirkt für das Kind seiner Gnade.

St. Brigidas Vater war ein sturer Heide. Als aber die Zeit seines Todes näher kam, saß sie bei ihm im Gebet. Während sie lange Wache hielt, vertrieb sie sich die Zeit, indem sie ein Kreuz aus Binsen flocht. (Sie lagen zu ihren Füßen, denn Binsen und Binsenmatten waren der Fußbodenbelag zu dieser Zeit.) Als der Vater das Kreuz sah, bat er sie, ihm die Bedeutung des Kreuzes zu erklären. Er wurde schließlich interessiert an dem Glauben seiner Tochter und starb als Christ.

Das Binsenkreuz wurde St. Brigidas Symbol.
Es wird in einem frommen Sinn geglaubt, dass dieses Symbol Unglück und Hunger fernhält von den Häusern, in denen es angebracht ist. Zu allen Zeiten wurden diese Kreuze geflochten und in die Häuser der Christen gebracht.

Brigiden Statue strohkreuz

Schutzpatronin St. Brigida und Strohkreuz - Kirchengemeinde Legden

An Tagen der Buße (Fastenzeit) wurden sie besonders verehrt. Wenn sie in Zeiten der Verfolgung und der Gefahr entfernt worden waren, wurden sie sofort nach der Zeit der Drangsal wieder erneuert und als Zeichen des heiligen Glaubens wieder angebracht.

   

Katholische Kirchengemeinde St. Brigida - St. Margareta
Kirchplatz 2, 48739 Legden
Tel.: 02566 / 90 91 17 - 0
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